Zukunftsweisende Klimaschutzpolitik

Bisherige Klimaschutzmaßnahmen von Rat und Verwaltung sind unzureichend!

23.9.2014:

Einstimmige Verabstimmung des → Klimaschutzkonzeptes der Stadt Wegberg und über den Aufbau eines Klimaschutz-Controllingsystems (VO/2883/14).

Ab 2014 Durchführung einiger Maßnahmen:

Beispielsweise seien hier die Installation von Photovoltaik-Anlagen, der Austausch von alten HQL-Straßenleuchten in Moderne LED-Leuchten oder die Reduzierung der Straßenbeleuchtungszeiten genannt.

Ab 2019:

Begleitend zu den o.a. Klimaschutzmaßnahmen der Verwaltung gestaltet der Baubetriebshof öffentliche Grünflächen, Straßenbegleitgrün o. ä. naturnah, beispielsweise durch Wildblumenwiesen. Hierdurch erhalten Wildbienen ihren notwendigen Lebensraum zurück. Diese Maßnahmen sind Natur- und keine Klimaschutzmaßnahmen.
Nicht zuletzt hat sich der Rat der Stadt Wegberg beim Bau der neuen Feuerwache für eine  nachhaltige Konstruktion entschieden, nämlich für eine Holzbauweise.

Leider reichen diese Maßnahmen nicht aus. Aus dem Klimaschutzkonzept von 2014 ist ein Ziel von 8000 t/Jahr CO2-Einsparung abzulesen. Dazu werden auch entsprechende Maßnahmen angeführt, die bis heute nicht angegangen worden sind.

Wir Grünen wollen den Klimawandel bekämpfen. Dazu regen wir an:

  • Bis zum Jahre 2050 muss Wegberg klimaneutral werden.
  • Wir brauchen eine konsequente Beratung und Unterstützung durch die Stadt für die → energetische Sanierung älterer Gebäude in Wegberg.
  • Wir wollen Erdwärme, → Windkraft und → Solarenergie dort nutzen, wo es möglich ist.
  • Wir brauchen die → ökologischen Fußabdrücke der in Wegberg tätigen Gewerbe- und Industrieunternehmen.
  • Wir brauchen bei privaten und gewerblichen Neubauten die Verpflichtung zur klimaneutralen Bauweise und zum klimaneutralen Betrieb.
  • Wir brauchen ein Controllingsystem für den Klimaschutz
  • Für alle diese Aufgaben ist ein Klimamanager einzustellen, der mit einem Etat von 50.000 Euro ausgestattet wird.

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